Donnerstag, 7. November 2013

Miang Kum


Miang Kum ist eine Vorspeise die aus den ländlichen Regionen Thailands stammt. Sie wird heute aber in allen Teilen des Landes als Streetfood verkauft. Der Begriff (Miang Kum) kann Umgangssprachlich als “pikanter Happen” übersetzt werden. Die Vorspeise besteht aus frischen Spinatblättern die als Tasche für die verschiedenen Zutaten wie Chili, Ingwer, Schalotten, süsse Kokosnuss, salzigen getrockneten Garnelen, Erdnüsse sowie süsse Sose oder Chutney dienen. Kauen Sie alle Zutaten zusammen und erleben Sie eine Geschmacksexplosion!

Miang Kum - http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/9/9b/Miang_pla.jpg - By Takeaway (Own work) [CC-BY-SA-3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)], via Wikimedia Commons / http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/c/c2/Miang_kham_on_a_stick.jpg - By Takeaway (Own work) [CC-BY-SA-3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)], via Wikimedia Commons

Zutaten für 4 Personen
  • 16-20 große, frische und intakte Spinatblätter
  • Pflaumen-, Lemonen-, oder Tamarinden-Chutney
  • 1/2 Tasse kleine getrocknete Garnelen (optional)
  • 1/4 Tasse geröstete Erdnüsse, grob gehackt
  • 1 Schalotten, in kleine Würfel geschnitten
  • ein 2cm Stück Ingwer, geschält und fein gewürfelt
  • 1/2 Limette, ungeschält und in kleine Würfel geschnitten
  • 1/3 Tasse geröstete frische Kokosnuss
  • 1-2 Thaichilis, in dünne Scheiben geschnitten (mit oder ohne Samen)
Zubereitung

Nehmen Sie ein Blatt Spinat und fügen Sie einen kleinen Klecks Chutney dazu. Geben Sie eine kleine Menge an getrockneten Shrimps (optional), Erdnuss, Schalotten, Ingwer, Limette, Kokos und Chilis dazu. Wickeln Sie das Blatt um die Füllung herum wie ein Beutel und essen sie alles in einem Bissen.
Optional können Sie die Blätter, das Chutney, und alle anderen Zutaten in getrennten Schalen servieren damit Ihre Gäste nach eigenem Geschmack das Miang Kum selbst zusammenstellen können.


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Montag, 4. November 2013

Rindfleisch ”Weinender Tiger“ - Seua Rong Hai


Das Gericht Seua Rong Hai heisst umgangssprachlich übersetzt ”Weinender Tiger“. Der Name stammt von der Dipp Sauce die extrem viele Vogel Chilis enthält. Diese sollen durch die Schärfe dem Tiger die Tränen in die Augen bringen. Das Fleisch dass Sie verwenden sollte immer eine dünne Fettschicht haben das gibt beim grillen diesen rauchigen und köstlichen Geschmack.

Rindfleisch ” Weinender Tiger“– Seua Rong Hai  http://commons.wikimedia.org/wiki/File%3ASuea_rong_hai.jpg - http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/9/93/Suea_rong_hai.jpg - von Takeaway (Eigenes Werk) [CC-BY-SA-3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)], via Wikimedia Commons

Zutaten für 4 Portionen
  • 600 gr. Rindfleisch (Serloin Steaks)
  • 4 EL helle Sojasauce
  • 1 EL Sojasauce Süß
  • 2 EL Fischsauce
  • 2 EL Austernsauce
  • 1 TL Rohzucker
  • 500 gr. Jasminreis
Dip
  • 4 EL Tamarind Püree
  • 3 EL Sojasauce
  • 100 ml. Fischsauce
  • 100 ml. frischen Limettensaft
  • 4 EL Wasser
  • 3-5 Vogel Chilis fein geschnitten
  • 2 EL Reismehl (geröstet ungekochten Reis)
  • 1 Schalotte
  • 1/2 TL Palmzucker
  • 1 EL Koriander fein gehackt
Zubereitung

Marinade bestehend aus heller Sojasauce, süßer Sojasauce, Fischsauce, Austernsauce und dem Rohzucker gut vermischen. Marinieren Sie das Rindfleisch in der Sauce und lassen das Fleisch für mindestens eine Stunde im Kühlschrank einwirken.

In der Zwischenzeit bereiten Sie den Dip vor. Als erstes rösten wir ein wenig Reis in einer Pfanne bei mittlerer Hitze. Schwenken Sie die Pfanne kräftig damit der Reis nicht verbrennt. Wenn der Reis fertig geröstet ist geben Sie den Reis in einen Mörser und mahlen ihn zu Mehl. Beiseite stellen.

Für den Dip mischen Sie die Sojasauce, die Fischsauce, den Limmettensaft, das Wasser und den Palmzucker zusammen. Schneiden Sie die Chilis und die Schalotte in feine Würfel und geben diese in den Dip dazu. Nun kommen zwei Esslöffel Reismehl dazu. Alles gut untermischen.

Am besten schmeckt das Fleisch vom Grill. Wichtig dabei ist dass das Fleisch medium gebraten ist. Schneiden Sie das fertige Fleisch in mundgerechte Streifen und Servieren diese mit Dip, Jasminreis, in streifen geschnittene Gurken und Thaibohnen. Wer mag kann auch einen Salat dazu machen.

Arbeitszeit Vorbereitung: Etwa 20 Minuten

Arbeitszeit Total: Etwa 1 Stunde 10 Minuten


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Freitag, 1. November 2013

Ingwer (Zingiber officinale)


Der Ingwer ist ein aromatisch angenehmes Multitalent. Diese Gewürz beweisst wie kaum ein anderes die Vielfälltigkeit des Rhizoms (Wurzel) aus dem asiatischen Raum. So findet der Ingwer in scharfen und süssen Gerichten sowie in Getränken seinen Platz.

So sind die wesentlichen Bestandteile ein ätherisches Öl, Harzsäuren und neutrale Harze sowie Gingerol. Das Gingerol verleiht dem Ingwer seine Schärfe.

Ingwer (Zingiber officinale) - https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/a/a5/Ingwer_2_fcm.jpg - By English: Photographer: Frank C. Müller (Deutsch: Eigene Arbeit English: Own work) [CC-BY-SA-3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)], via Wikimedia Commons

Der grüne Ingwer wird jung geerntet und ist etwas milder. Die Rhizome werden vor allem im asiatischen Gebiet schon seit längerem als Gewürz und Heilmittel (bei Husten) verwendet. Der Ingwer hat antibakterielle, antivirale und antiemetische Wirkung. So schützt er vor erbrechen, fördert die Durchblutung, steigert die Gallensaftproduktion und er gilt als Aphrodisiakum. (Ideal für Reisen mit dem Boot, Flugzeug oder Auto) Also ein natürliches Mittel ohne Nebenwirkungen.

Dieser Wurzelstock gilt in der traditionelen chinesischen Medizin wegen seiner Inhaltsstoffen den ätherichen Ölen und den harzgemischen als Multitalent. So werden folgende Symthome mit dem verzehr dieses Rhizoms behandelt:

Erkältung, Apetitlosigkeit, Kreislaufschwäche, Abwehrschwäche, Blähungen, Kraftspender, Durchblutungsstörungen, Müdigkeit und Erschöpfung.

Am meisten profitiert der Magen-Darm-Trakt von der Wirkungsweise des Ingwers. Er produziert Verdauungssäfte und stimuliert die Magen- Darmstruktur. Ein gutes Mittel in fernen Ländern mit ungewohnter Kost.

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